Kernlehren
Mut als Mitte
Aristoteles lehrte, dass wahrer Mut zwischen zwei Extremen liegt: dem Feigling, der zu viel fürchtet, und dem Tollkühnen, der zu wenig fürchtet. Der mutige Mensch empfindet Angst, handelt aber trotzdem richtig.
Achte darauf, wann dich Angst unnötig zurückhält — aber auch, wann du unüberlegt Risiken eingehst. Ziele auf die ausgewogene Mitte.
Mut für edle Ziele
Aristoteles bestand darauf, dass echter Mut darin besteht, Schwierigkeiten um eines edlen oder guten Zwecks willen zu begegnen. Sein Leben für einen Nervenkitzel zu riskieren ist kein Mut — für einen Freund oder ein Prinzip einzustehen schon.
Frage dich, ob die mutige Handlung, die du erwägst, einem wirklich guten Zweck dient.
Mut durch Übung aufbauen
Wie alle Tugenden wird Mut laut Aristoteles durch Gewohnheit entwickelt. Du wirst mutig, indem du mutige Dinge tust — angefangen im Kleinen, mit wachsender Fähigkeit zu tapferem Handeln.
Tu heute eine kleine Sache, die dich leicht aus deiner Komfortzone bringt — sprich deine Meinung aus, probiere etwas Neues oder stelle dich einer Aufgabe, die du aufgeschoben hast.