Kernlehren
Mitgefühl beginnt bei dir selbst
Der Buddha lehrte, dass du anderen erst wirklich helfen kannst, wenn du auch dir selbst mit Güte begegnest. Selbstmitgefühl ist kein Egoismus, sondern die Grundlage für echte Fürsorge.
Lege eine Hand auf dein Herz und sage dir: Möge es mir gut gehen. Möge ich frei von Leid sein. Möge ich glücklich sein.
Metta — Die liebende Güte
Metta-Meditation ist eine der wichtigsten buddhistischen Praktiken. Du sendest bewusst gute Wünsche — erst an dich, dann an Nahestehende, dann an alle Wesen. So weitest du dein Mitgefühl Schritt für Schritt aus.
Denke an drei Menschen — einen geliebten, einen neutralen, einen schwierigen — und wünsche jedem innerlich Glück und Frieden.
Mitgefühl als tägliche Praxis
Der Buddha sah Mitgefühl nicht als spontanes Gefühl, sondern als etwas, das man täglich üben kann. Jede freundliche Geste, jedes offene Ohr ist gelebtes Mitgefühl.
Tue heute etwas Gutes für jemanden, ohne eine Gegenleistung zu erwarten — ein aufrichtiges Kompliment, eine kleine Hilfe, ein geduldiges Zuhören.