Gehmeditation hat tiefe Wurzeln in der buddhistischen Klosterpraxis, wo Mönche langsam und bewusst zwischen Phasen der Sitzmeditation gehen.
Anleitung
Wähle einen ruhigen Weg oder Raum
Ein Flur, ein Garten oder ein ruhiger Gehweg eignen sich gut. Du brauchst etwa zwanzig Schritte Platz, um hin und her zu gehen.
Gehe langsam und bewusst
Verlangsame dein Tempo auf etwa die Hälfte deiner normalen Geschwindigkeit. Spüre, wie jeder Fuß sich hebt, bewegt und wieder aufsetzt.
Verankere deine Aufmerksamkeit in den Füßen
Nimm das Gefühl des Kontakts mit dem Boden wahr. Spüre, wie das Gewicht bei jedem Schritt von einem Fuß zum anderen wechselt.
Weite dein Gewahrsein auf die Umgebung aus
Nach ein paar Minuten erweitere deine Aufmerksamkeit auf Geräusche, Luft auf der Haut und den Raum um dich herum — während du weiter deine Schritte spürst.