Gemeinsamkeiten
Beide praktizierten Stoizismus inmitten von Reichtum und Macht
Keiner war ein zurückgezogener Philosoph. Beide lebten im fordernden Zentrum des römischen politischen Lebens und empfanden den Stoizismus als unverzichtbar, um es zu überstehen.
Beide betonten praktische tägliche Philosophie
Marc Aurel schrieb Erinnerungen an sich selbst. Seneca schrieb Ratschläge an einen Freund. Beide sahen Philosophie als etwas, das man jeden Morgen und Abend tut — nicht nur darüber nachdenkt.
Beide reflektierten tief über Sterblichkeit und Zeit
Marc Aurel erinnerte sich oft daran, dass alles vergeht. Seneca schrieb, das Leben sei lang genug, wenn man es richtig nutzt. Beide nutzten das Bewusstsein des Todes, um ihr Leben zu schärfen.